Säckeweise Müll rund um den Riedensee gesammelt

An der Müll-Sammelaktion des NABU am Samstag, den 2. März 2019 am Strand entlang des Riedensees beteiligten sich auch Kühlungsborner GRÜNE. Gitta Wynne, Uwe Wiek und Thomas Oberwalder ließen sich vom schlechten Wetter nicht abhalten. 19 Freiwillige waren dem Aktionsaufruf von Joachim Springer vom NABU Regionalverband „Mittleres Mecklenburg“ e.V. gefolgt und legten pünktlich um 10 Uhr los. Mit dabei die neue LEADER-Projekt-Rangerin Rebecca Kain, die in den nächsten Monaten über den Riedensee wachen und alle interessierten Besucher mit Fachwissen versorgen wird.
Es wurden mehr als 10 Müllsäcke mit Unrat vom Strand, aus den Dünen und dem Schilfgelände des Riedensees geholt. Dazu dutzende Glasflaschen und diverse große Objekte aus Kunststoff, ein verrosteter Sonnenschirm und mehr. Insgesamt mehr als 250 Kilogramm Müll.
Dem Aufruf waren nur fünf Kühlungsborner_innen gefolgt. Alle anderen Teilnehmer kamen von ausserhalb. „Schade, dass das Gebiet rund um den Riedensee zwar gerne im Sommer als Erholungsgebiet von Einheimischen wie Urlaubern genutzt wird, sicher aber das Interesse zum Schutz des einzigartigen Gebietes stark in Grenzen hält. Für viele Feriengäste gehört der Spazierganz von Kühlungsborn am Strand entlang bis zu den Aussichtsplatformen am Riedensee zum festen Urlaubsbestandteil. Doch die Kühlungsborner Touristiker beschäftigen sich nur mit Events direkt im Ort. Es fehlt komplett der Blick für die Natur und die Unterstützung zum Erhalt. Dabei hat Kühlungsborn mit dem angrenzenden Riedensee und der Kühlung oberhalb des Ortes mehr zu bieten als Ballermann-Atmosphäre am Strand“, so Thomas Oberwalder.
Unser Titelbild zeigt einen Teil der Helfer im Schilfgebiet des Riedensees. LEADER-Projektleiter Joachim Springer vom NABU (Foto unten links) zeigte zum Start auf einem Schaubild, wie unglaublich lange diverse Gegenstände benötigen, um in der Natur abgebaut zu werden.
Thomas Oberwalder von den GRÜNEN Kühlungsborn und Mitinitiator des Riedensee LEADER-Projektes (Foto unten rechts), mit einigen der Müllsäcke, die vom Riedensee bis zum Parkplatz geschleppt werden mussten.

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